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Letzte Aktualisierung:
01.01.2007

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Chronik 50 Jahre Fussball beim SSV Reichenbach


In der Saison 1954/55 nahm der SSV mit der 1 und 2 Mannschaft zum ersten Mal am Spielbetrieb in der damals untersten Kreisliga B teil. Eine weitere Reserve-mannschaft spielte außer Konkurrenz. Gespielt wurden auf dem Sportplatz in Elmshausen, da der SSV zu dieser Zeit noch keinen eigenen Platz hatte. Unter Trainer Dr. Neugebauer wurde in der ersten Saison Platz 8 erreicht. Nur 1 Jahr später konnte der erste sportliche Erfolg gefeiert werden. Die Reserve errang die Meisterschaft. Das entscheidende Spiel gegen Sportfreunde Heppenheim wurde durch ein Tor von Ludwig Piatkowski mit 1:0 gewonnen. Außer dem Torschützen waren bei diesem Spiel folgende Spieler im Einsatz: Wilhelm Scharschmidt, Wilhelm Degenhardt. Helmut Lang, Fritz Ross, Josef Murowatz, Hans Baumunk, Ludwig Baumunk, Heinrich Kindinger, Ludwig Kindinger und Heinz Baumunk.

1957 wurde mit dem Bau des Sportplatzes begonnen. Dabei wurde die schwierige Aufgabe erledigt, aus einem Sumpfgelände einen Sportplatz zu machen. Zunächst musste die Grauelbach in Rohre gelegt werden. Danach wurden Schienen gelegt, und mit einer Lore der Auffüllgrund an seinem Bestimmungsort gebracht. Die Firma Link führte dann die Planierarbeiten aus. Neben vielen anderen zählten damals Jakob Baumunk, Heinrich Kindinger, Heinz Ross, Georg Meyer, Hans Röhm, Karl Schuster, Adam Katzenmeier, Wilhelm Ross, Hans und Ludwig Baumunk zu den Personen, die sich besonders verdient um den Sportplatzbau gemacht haben. Im Juli 1958 wurde der Sportplatz mit einem Spiel einer Lautertalauswahl gegen Kickers Offenbach in Betrieb genommen.

Aus drei Gruppen wurde die C-Klasse West und Ost gegründet. Der SSV spielte in der C-Klasse West, hatte aber damals nach dem Ausscheiden von Dr. Neugebauer keinen festen Trainer im Einsatz. Dies änderte sich erst zur Saison 1964/65, als der SSV 5 Jahre von Rolf Herbold trainiert wurde. Obwohl man sich immer im vorderen Feld platzieren konnte, blieb der erhoffte Aufstieg aus. Den Aufstieg schaffte der SSV dann in der Saison 1969/70 unter Trainer Norbert Späth, als man mit einem Punktverhältnis von 45:11 und einen Torverhältnis 115:31 unangefochten Platz 14 belegte. Folgende Spieler sicherten sich den Erfolg: Günther Aust, Richard Walter, Peter Heist, Gerhard Heger, Peter Schwebel, Peter Bitsch, Fritz Kindinger, Erwin Aust, Gerhard Geil, Reinhold Eckert, Willi Essinger, Dieter Schneider, Werner Mrotzek, Ludwig Piatkowski, Norbert Späth, Kurt Knappe und Peter Mink.

In der B- Klasse konnte mit den Trainern Eddi Klein und dann Franz Kleber Platz 10 erreicht werden. In der nächsten Saison hieß es wieder Abschied nehmen von der B-Klasse. In der Saison 1974/75 erreichte der von Rolf Herbold trainierte SSV zusammen mit dem TV Lorsch Platz 1, was ein Entscheidungsspiel im Bensheimer Weiherhaus-Stadion zu Folge hatte. Zunächst sah es nicht gut aus für den SSV, lag doch der TV Lorsch bereits mit 2:0 in Front. Der SSV hatte nichts mehr zu verlieren, kämpfte was das Zeug hielt und brachte den TV Lorsch in Bedrängnis. Klaus Ertl schaffte den Anschlusstreffer und Pedro Macipe erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. In der Verlängerung war der SSV nicht mehr zu halten. Alfred Muth, Gerhard Heger und erneut Klaus Ertl brachten den SSV mit 5:2 in Front. Der Anschluss zum 5:3 kurz vor Schluss konnte den Aufstieg des SSV nicht mehr verhindern. Folgende Spieler waren für den SSV bei diesem Spiel im Einsatz: Kurt Döringer, Harald Gottmann, Gerhard Heger, Klaus Ertl, Peter Bitsch, Horst Degenhardt Rudi Jährling, Alfred Muth, Peter Heist, Heinz Kindinger, Pedro und Max Macipe und Reinhold Eckert.

Doch wieder dauerte der Verbleib in der B-Klasse nur 2 Jahre. Nach Ende der Saison 76/77 musste der SSV wieder absteigen. 1978/79 aber stieg der SSV unter Trainer Peter Heist erneut in die B-Klasse auf. Folgende Spieler bestritten das letzte Meisterschaftsspiel: Peter Bitsch, Heinz Kindinger, Harald Pfeifer, Rudi Jährling, Peter Heist, Gunter Essinger, Wolfgang Gumb, Ernst Schuster, Werner Haberzettel, Kurt Döringer, Peter Degenhardt, Philipp Kindinger und Bernd Eckel. 4 Jahre spielte man nun in der B-Klasse ehe man in der Saison 1981/82 erneut in die C-Klasse absteigen müsste.

 
 
 
     
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